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  Infos zum Thema: Studienabbruch

Studienabbruch - und was nun? Diese Frage stellen sich wohl die meisten Menschen, die ihr Studium eher spontan oder nach langer Überlegung abbrechen. Fast immer stecken persönliche Geschichten dahinter, welche das Weiterstudieren unmöglich machen. Praktische Hürden können ebenso dazugehören wie veränderte Lebensumstände oder schlichtweg ein Interessenwechsel.

Wer danach mit Ausbildung oder einer festen Stelle ins Arbeitsleben startet, der sollte sich seine Studienleistungen dennoch anerkennen und bescheinigen lassen: Schließlich kann es immer sein, dass das Studium in naher oder ferner Zukunft doch noch wieder aufgenommen wird. Darüber hinaus können einschlägige Vorlesungen und Seminare auch in dem ein oder anderen Job gut ankommen. Deutlich belastender ist die Situationen für Menschen, die das Interesse an ihrem Studium verloren haben - und keine passende Alternative kennen. Oftmals schlägt der Druck, das Studium auch entgegen eigener Interessen erfolgreich zu Ende zu bringen, auf Psyche und Gemüt. Fast jede Uni oder FH bietet passende Ansprechpartner, die sowohl fachlich als auch seelisch unterstützen und bei der richtigen Entscheidung behilflich sein können. Eventuell genügt schon ein Urlaubssemester, um wieder neue Kraft zu schöpfen und sich danach ohne Abbruch wieder voll aufs Studium zu konzentrieren.

Ist dies nicht der Fall, ist meist der Gang zum Arbeits- und Sozialamt nötig: Wer exmatrikuliert ist, verliert viele Vorteile wie die Studentische Krankenversicherung, gegebenenfalls aber auch Kindergeld. Deshalb ist die korrekte soziale Absicherung auch für einen kurzen Übergang immer dringend zu empfehlen - ganz egal, ob danach ein Auslandspraktikum oder ein Studienortswechsel steht.